Investmentprozess

Um die Qualität eines Fondsmanagers beurteilen zu können, hat Golding Capital Partners einen strukturierten Investmentprozess entwickelt. Alle Fonds, die grundsätzlich für eine Investition infrage kommen, müssen diesen Prozess durchlaufen. So können wir unter den weltweit aktiven Fondsmanagern diejenigen identifizieren, die in Zukunft eine überdurchschnittliche Rendite bei angemessenem Risiko erwarten lassen.
Der Investmentprozess umfasst fünf Phasen:
 
1. Marktbeobachtung: Am Anfang steht eine umfassende Marktanalyse, für die unter anderem auch Kontakte zu Fondsmanagern, Intermediären und anderen Investoren genutzt werden. Die Ergebnisse fließen in eine proprietäre Fondsdatenbank ein. So entsteht eine laufend aktualisierte Marktübersicht aller relevanten Segmente und Regionen, die als Grundlage für die Fonds-Pipeline und -Priorisierung in der nächsten Phase dient.
 
2. Side-by-Side Analyse (Vorauswahl): Im nächsten Schritt erfolgt die proaktive Ansprache von einzelnen interessanten Fondsmanagern. Auf Basis des ersten Meetings und vorliegender Fondsdaten wird jeder Fonds im Investmentteam diskutiert und vorläufig bewertet. Ziel ist es, frühzeitig attraktive Fonds zu identifizieren und die Fonds-Pipeline stets zu verfeinern.
 
3. Intensive Due Diligence (Hauptprüfung): Nach der Vorauswahl beginnt der eigentliche Prüfprozess mit intensiver Datenanalyse und mehreren Meetings mit dem Fondsmanagement. Er erstreckt sich in der Regel über mehrere Wochen bzw. Monate. Dabei werden Team, Anlagestrategie, Leistungsbilanz und Konditionen des Fonds eingehend analysiert.

  • Team: Erwünscht ist ein breit und nachhaltig aufgestelltes, ausgewogenes Team mit sich ergänzenden Profilen, guter Reputation und hoher Professionalität.
  • Anlagestrategie: Die Strategie sollte konsistent, differenziert und klar artikuliert sein sowie zu den Marktgegebenheiten und der Zusammensetzung des Teams passen.
  • Leistungsbilanz: Der Fonds sollte über einen nachweisbaren, überdurchschnittlichen Track Record über verschiedene Marktzyklen verfügen. Nachteilig ist eine zu große Abhängigkeit von Einzelpersonen und -transaktionen.
  • Konditionen/Struktur: Die Gebühren sollten angemessen und marktüblich sein, und der Fonds sollte eine optimale rechtliche und steuerliche Struktur besitzen. Signifikante Ko-Investments des Managements sind erwünscht.

4. Investitionsentscheidung: Die wesentlichen Ergebnisse der Hauptprüfung werden in einer Investitionsvorlage zusammengefasst und abschließend im Investmentteam und gemeinsam mit den Partnern im Investment Committee diskutiert. Für eine positive Entscheidung ist Einstimmigkeit im Golding Investment Committee erforderlich.

 
5. Monitoring und Kontaktpflege: Der Investmentprozess geht weit über die Investitionsentscheidung hinaus. Für die Zeitdauer der Investition erfolgt eine laufende Analyse der Quartals- und Jahresberichte des Zielfonds sowie seines Portfolios. Auf Investorenmeetings und mit informellen Teambesuchen hält das Golding Investmentteam engen persönlichen Kontakt zum Management der Zielfonds.

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