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Golding erhöht Assets under Management auf über 9 Mrd. Euro

07.04.2020

Golding Capital Partners hat das Beteiligungsprogramm Golding Infrastructure 2018 mit Kapitalzusagen in Höhe von 710 Mio. Euro zum 31. März 2020 final geschlossen. Damit unterstreicht das Münchner Unternehmen seine Position als einer der europaweit führenden Anbieter von Infrastruktur-Investments und verwaltet derzeit über 3,8 Mrd. Euro in dieser Assetklasse. Bereits in diesem Sommer ist die Auflage weiterer Infrastruktur-Investmentvehikel für institutionelle Investoren geplant.

Der Fonds Golding Infrastructure 2018 ist die dritte Generation einer 2012 entwickelten und in zwei Vorgängerfonds bewährten Anlagestrategie. Sie bietet institutionellen Investoren Zugang zu einem breit diversifizierten Portfolio aus rund 200 Infrastruktur-Projekten in Europa und Nordamerika in systemrelevanten Sektoren wie Energie, Telekommunikation, Versorgung, Transport und soziale Infrastruktur. Der Fokus beim konservativen Portfolioaufbau liegt auf ausschüttungsorientierten Core- und Core Plus-Investments, ergänzt um aussichtreiche Value-Add-Projekte. Insgesamt sind Beteiligungen an 15 Primary- und Secondary-Fonds sowie Co-Investments als selektive Beimischung geplant. 

Dr. Matthias Reicherter, Geschäftsführer und Chief Investment Officer bei Golding: „Dank unserer langjährigen Bestandsbeziehungen und substanziellen Zeichnungshöhen sind wir auch in diesem hochkompetitiven Wettbewerbsumfeld ein wichtiger Partner für stark nachgefragte Fondsmanager. Damit generieren wir für unsere Investoren signifikanten Mehrwert. Für das aktuelle Programm konnten wir bereits acht hochkarätige Zielfonds zeichnen.“ 

Fast 70 Investoren haben den Fonds gezeichnet, darunter Banken, Versicherungen und Versorgungseinrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum und europäischen Ausland. Neben einer erneut sehr starken Nachfrage bei Bestandsinvestoren von rund 70 Prozent, hat die Anlagestrategie auch zahlreiche neue Investoren überzeugt. Hubertus Theile-Ochel, Geschäftsführer bei Golding: „Wir freuen uns über den starken Zuspruch und das anhaltende Vertrauen unserer Investoren. Wir haben unseren konservativen Strategieansatz beibehalten und verfügen über leistungsstarke und ausschüttungsorientierte Portfolien. Das wissen unsere Investoren vor dem Hintergrund der herausfordernden Situation durch die COVID-19-Pandemie und einer sich abschwächenden Konjunktur sehr zu schätzen.“

Bereits im Sommer ist die Auflage weiterer Infrastrukturprogramme geplant. So ist neben einem Nachfolgerfonds der erfolgreichen Dachfondsstrategie auch der Start für das zweite Infrastruktur-Beteiligungsprogramm im attraktiven Segment der Co-Investments geplant.

Infrastruktur - ein wichtiger Baustein für institutionelle Portfolien
Eine moderne Infrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für langfristiges Wirtschaftswachstum und gesellschaftlichen Wohlstand. Weltweit besteht in diesem Bereich ein wachsender Investitionsbedarf. Dies gilt sowohl für klassische Industrieländer in Nordamerika und Europa als auch für aufstrebende Volkswirtschaften in Asien, Afrika und Lateinamerika. Die weltweit steigende Kapitalnachfrage nach Infrastrukturanlagen sorgt dabei für langfristig attraktive Marktbedingungen. Gründer und Geschäftsführer Jeremy Golding betont: „Anlagen in Infrastruktur sind in diesem komplexen Marktumfeld ein unverzichtbarer Portfoliobaustein für institutionelle Investoren. Da sie kaum mit traditionellen Anlageklassen korrelieren, sind sie wenig konjunktursensitiv und ermöglichen eine hohe Ertragsstabilität. Unser erfahrenes Infrastruktur-Team hat die nötige Expertise und den starken Marktzugang, um auch in anspruchsvollen Zeiten attraktive Investitionen für unsere Investoren umzusetzen.“

Golding hat seit Beginn der Tätigkeit im Bereich Infrastruktur 2011 erfolgreich in rund 50 Primary-, Secondary und Co-Investments investiert. In der Assetklasse Infrastruktur verwaltet Golding derzeit über 3,8 Mrd. Euro für institutionelle Investoren, darunter Versicherer, Versorgungswerke, Pensionskassen, Stiftungen, Family Offices, Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Das Kapital verteilt sich aktuell auf zehn Beteiligungsprogramme (u.a. Dachfonds, Co-Investmentfonds und Managed Accounts).