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Rekordvolumen bei zwei Fonds: Golding erhält insgesamt über 900 Millionen Euro an Kapitalzusagen

24.01.2019

Golding Capital Partners (Golding), einer der führenden unabhängigen Asset Manager für Private Equity, Private Debt und Infrastruktur in Europa, hat zwei Fonds zum Ende des Jahres 2018 auf Rekordniveau geschlossen. Der Fonds Golding Private Debt 2016 erhielt zum Zeichnungsschluss Kapitalzusagen in Höhe von über 580 Millionen Euro und ist damit das bislang größte Private-Debt-Beteiligungsprogramm von Golding. Der Fonds Golding Infrastructure Co-Investment 2016 schloss final bei einer Zeichnungssumme von 336 Millionen Euro und liegt damit deutlich über dem ursprünglichen Zielvolumen von 300 Millionen Euro.

Golding Private Debt 2016 erreicht Rekordvolumen

Mit einer finalen Zeichnungssumme von über 580 Millionen Euro liegt das Fondsvolumen von Golding Private Debt 2016 nochmals signifikant über dem des Vorgängerfonds und übertrifft damit alle bisherigen Platzierungsergebnisse im wichtigen Segment Private Debt. Das aktuelle Beteiligungsprogramm war bei Bestandskunden sehr gefragt, sie allein haben rund 80 Prozent des Gesamtvolumens gezeichnet.

Golding Private Debt 2016 stellt Kapital zur Finanzierung von Unternehmenskäufen und Wachstumsfinanzierungen im westeuropäischen und nordamerikanischen Mittelstand, vor allem vorrangig besicherte Kredite. Durch die zusätzliche Anlage in opportunistische Kreditstrategien stabilisiert Golding das Fonds-Portfolio auch für unsichere oder volatile Marktphasen. Ziel ist es, ein breit diversifiziertes Portfolio mit ca. 300 unterliegenden Transaktionen aufzubauen. Mit der Zeichnung von 15 Primaries, Secondaries und CoInvestments ist dieser Portfolioausbau bereits weit vorangeschritten, bislang wurden rund 20 Prozent des gezeichneten Kapitals bei den Investoren abgerufen.

Investoren profitieren bei dieser Strategie von unterschiedlichen Ertragskomponenten, die neben einer attraktiven laufenden Verzinsung auch eigenkapitalähnliche Komponenten beinhalten können. So erhalten die insgesamt 42 institutionellen Investoren – darunter Versorgungswerke, Pensionskassen, Versicherungen, Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Stiftungen – bereits für das Jahr 2018 eine Ertragsausschüttung im hohen einstelligen Prozentbereich auf das gebundene Kapital.

Geschäftsführer Hubertus Theile-Ochel zeigt sich höchst zufrieden: „Mit der Anlageklasse Private Debt sind wir klarer Marktführer im deutschen Raum und genießen unverändert hohen Zuspruch bei unseren Investoren. Diese schätzen die attraktiveren risikoadjustierten Renditen im Vergleich zu liquideren Leveraged Loans, Anleihen und dem klassischen Zinsgeschäft. Dem Investorenwunsch folgend planen wir, den Nachfolgerfonds noch in diesem Jahr zu lancieren.“

„Golding ist seit über 16 Jahren ein aktiver Investor in der Anlageklasse Private Debt. Unser überdurchschnittlicher Track Record belegt deutlich unsere ausgewiesene Expertise,“ bekräftigt Unternehmensgründer und Geschäftsführer Jeremy Golding die Fachkompetenz des unabhängigen Asset-Management-Unternehmens. „Mittlerweile verwalten wir über 3 Milliarden Euro in dieser Anlageklasse und haben bis heute in insgesamt 100 Primaries, Secondaries und Co-Investments aus Europa und Nordamerika investiert.“

Golding Infrastructure Co-Investment 2016 zum Final Closing überzeichnet

Das Beteiligungsprogramm Golding Infrastructure Co-Investment 2016 bietet institutionellen Investoren erstmalig den direkten Zugang zu qualitätsgeprüften Co-Investitionen im Bereich Infrastruktur. Er wurde zum Jahresende 2018 mit 336 Millionen Euro erfolgreich geschlossen und überschritt damit das ursprüngliche Ziel von 300 Millionen Euro. Mit der Lancierung unterstreicht Golding seine Position als einer der führenden unabhängigen Anbieter von Infrastruktur-Investments in Europa und ist einer der ersten europäischen Anbieter, die ihren Anlegern diese Form der Anlage ermöglichen.

Golding Infrastructure Co-Investment 2016 ist für Investoren konzipiert, die auf eine schnelle Kapitalbindung und das direkte Engagement bei Infrastrukturprojekten zielen, ohne dabei auf eine breite Diversifikation verzichten zu wollen. „Als großer und etablierter InfrastrukturFondsinvestor verfügen wir über ein breites Bestandsportfolio und ein starkes Netzwerk zu herausragenden Managern. Das sind wichtige Grundlagen für einen stetigen Dealflow an attraktiven Co-Investment-Opportunitäten“, so Dr. Matthias Reicherter, Partner und CIO bei Golding.

Der Portfolioaufbau schreitet zügig voran: von insgesamt 12 bis 14 geplanten InfrastrukturCo-Investments wurden bislang schon sechs umgesetzt, u. a. für Transaktionen in den Bereichen Verkehr, Energie und Logistik. Von den Investoren, zu denen insbesondere Versicherungen, Versorgungswerke und Landesbanken zählen, wurden bereits knapp 40 Prozent der Zeichnungszusagen abgerufen.

„Die hohe Nachfrage seitens institutioneller Investoren ist für uns eine klare Bestätigung, dass wir mit Golding Infrastructure Co-Investment 2016 eine echte Lücke geschlossen haben“, bestätigt Hubertus Theile-Ochel, Geschäftsführer von Golding. „Investoren, die ihr bestehendes Infrastruktur-Portfolio mit soliden Infrastruktur-Assets aus Europa und Nordamerika gezielt ergänzen wollen, profitieren von unserer Lösung.“