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Impact Investing

Klima als strategisches Thema für institutionelle Portfolios

Immer mehr institutionelle Investoren stellen sich heute die Fragen: Wie werden bestehende, reife Portfolios zukunftsfähig gemacht, welche Welt wollen wir für unsere Versorgungsanwärter hinterlassen und welche Rolle spielen dabei unsere Investitionen?
Golding Capital – Impact Investing

Durch den Klimawandel, durch Ressourcenknappheit, Herausforderungen in Lieferketten und Kostendruck wächst die Nachfrage nach Klimatechnologien. Diese Nachfrage kommt sowohl von Unternehmen, die sich in Infrastrukturportfolios befinden, als auch von etablierten Unternehmen, die in Buyout oder Corporate Portfolios beheimatet sind.

Viele Klimatechnologien, die hier nachgefragt werden, erreichen momentan ihre Marktreife. Gleichermaßen tragen diese Lösungen maßgeblich zur Dekarbonisierung und Resilienz der Wirtschaft bei. Sie bringen neben den Chancen auf wettbewerbsfähige Renditen den Investoren „positiven Impact“. Langfristig orientierte Investoren wie Pensionskassen oder Versicherungen können mit ihrem Investmentportfolio dazu beitragen, dass ihre Kapitalanlagen zum „Nutzen“ ihrer Versorgungsanwärter beitragen.

Damit beantworten sie ihre zweite Frage: Welche Welt wollen wir für unsere Versorgungsanwärter hinterlassen, und welche Rolle spielen dabei unsere Investitionen?

Der Zeitpunkt ist günstig

Viele Klimatechnologien erreichen ihre Marktreife, während die europäische Regulatorik (Stichwort „SFDR 2.0“) vor einer Neuausrichtung steht, die derartigen Investitionen einen Rahmen geben könnte. Wer jetzt handelt, kann von Wachstumschancen und regulatorischer Orientierung gleichermaßen profitieren.

Eine klimafokussierte Private-Equity-Strategie fokussiert sich auf Investitionen in Unternehmen, die diese Produkte und Lösungen entwickeln.

Zwar unterscheidet sich eine klimafokussierte Private-Equity-Strategie von einer generalistischen Strategie durch ihr investierbares Universum, den Reifegrad der Zielunternehmen und branchenspezifische Faktoren.  Diese Herausforderungen lassen sich durch eine breite Auswahl von Zielfonds, fundierte Managerselektion und ein tiefes Verständnis der Sektoren adressieren. Bewährt haben sich Ansätze, die auf erprobte Technologien und Unternehmen in fortgeschrittenen Entwicklungsphasen setzen und die Risiken klar im Renditeprofil abbilden.

Bemerkenswerte Chance

Viele Klimatechnologien erreichen jetzt ihre Marktwendepunkte – von Energiespeicherung und Elektromobilität über grünen Wasserstoff bis zu nachhaltigen Verpackungen. Best-Practice-Beispiele zeigen, wie solche Technologien nicht nur CO₂ reduzieren, sondern auch den Rohstoffeinsatz senken, Energiekosten verringern, Lieferketten widerstandsfähiger machen und Unternehmen helfen, strengere Vorschriften zu erfüllen.

Ein Praxisbeispiel ist die deutsche Vacuumschmelze (VAC), deren Magnettechnologien entscheidend zur Effizienz von Elektromobilität, Windkraft und Industrie beitragen und gleichzeitig europäische Lieferketten stärken. Solche Investitionen kombinieren Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit auf vorbildliche Weise.

Auch die regulatorischen Weichen werden neu gestellt: In Brüssel wird über eine mögliche „Impact“-Kategorie im Rahmen der SFDR diskutiert, die klare Kriterien für solche Strategien schaffen könnte.

Impact ist Methode, Klima das Thema

Wer heute in Klimatechnologien investiert, fördert die Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft von morgen – und positioniert sein Portfolio für langfristige Relevanz.

 

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Susanne Stolzenburg

Head of Marketing & Communications · Director

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